Galerie Rimmer

Zeitgenössische Kunst in Velden am Wörthersee

Hier finden Sie Informationen zur jeweils aktuellen Ausstellung:

“THERE IS NO SECRET YOU CAN STEAL”
Gerhard Gutenberger
, Wien und Laakirchen (A)
21. August bis 20. September 2010

Unverblümt schlüssig setzt uns Gerhard Gutenberger seine unprätentiöse Grundeinstellung und damit seine Kunst vor die Nase, lässt allegorische Abhandlungen über diesen oder jenen sinnhaft strategischen Interpretationsansatz einfach weg. Nichts wird simuliert, alles ist wirklich und was seinem Prinzip der Reduktion in die Quere kommt, wird konsequent wegkomprimiert. In der formalen und inhaltlichen Radikalität seiner Text-Bildkonstellationen lässt er Kunst und Alltag miteinander in Verstrickung geraten, entlarvt mit kritischer Distanz und einer gehörigen Portion Selbstironie die Vordergründigkeit bildungsrhetorischer Konzepte.
Was Gerhard Gutenberger mit seiner Arbeit zeigt, ist, wie banal das Banale und komplex das Komplexe ist.

Gerhard Gutenberger wurde 1959 in Wels (Oberösterreich) geboren, er lebt und arbeitet in Wien und in seinem Atelierhaus im oberösterreichischen Laakirchen. Bereits während und nach seinem Studium an der Kunstuniversität Linz bei Prof. Helmuth Gsöllpointner, der Kunstakademie in Prag sowie im Rahmen des MESA-Masterprogrammes in London und Briey wurden seine Arbeiten in Galerien, Museumsausstellungen und bei Symposien europaweit präsentiert und mit Kunstpreisen ausgezeichnet.

Werkabbildung Gerhard Gutenberger

Werkabbildung Gerhard Gutenberger

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” L a d y k i l l e r “  EVA & ADELE
Malerei, Fotografie und Performance
21. Juli bis 20. August 2010

EVA & ADELE sind eine unübersehbare Erscheinung, ein Manifest der Selbstinszenierung von Transsexualität und Geschlecht. Als lebendiges Kunstprodukt stellt das extravagante Berliner Künstlerpaar das gesellschaftliche Konstrukt der Weiblichkeit und Männlichkeit in Frage. Ohne Schutz, Handlungsanweisung und Etikett agieren sie im öffentlichen Raum und brechen Tabus.
Nicht nur das Lächeln von EVA & ADELE ist ein Werk - Leben als Werk - Werk als Leben.Farbintensive Malereien und Fotografien als Zeugnisse ihres Daseins und eine gelebte Performance konfrontieren uns mit Fragen zu weitgreifender Andersartigkeit ohne Machismo - und eben doch als Ladykiller?Die Vernissage findet am Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 19 Uhr statt.EVA & ADELE sind anwesend.Es spricht die Kunsthistorikerin Mag.a Anja Werkl.

Werkabbildung EVA & ADELE

Video der Vernissage auf youtube
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“ohne Titel - o.T.”
ist Programm der Ausstellung von Iliev Iskren
vom 18. Juni bis 20. Juli 2010 in der ersten zeitgenössischen Galerie in Velden am Wörthersee | Galerie Rimmer.

Entstehung und Erleben jedes einzelnen seiner Werke stellen für Iskren einen dynamischen Prozess dar, den er nicht mit Schranken in Form von Titeln eingegrenzt wissen möchte. Also verbleiben seine Arbeiten „ohne Titel - o.T.“. Jedem Betrachter sei es zugestanden, seine eigenen Entdeckungen in den großformatigen Malereien und Radierungen erleben zu können. BILDER ALS SCHNAPPSCHÜSSE AUS DEM LEBEN, die nicht bloß Geschichten erzählen, sondern Anreize für Interpretationen und neue Zusammenhänge anbieten. Die prägnante Bildsprache des Künstlers Iliev Iskren zieht sich unverwechselbar durch sein Schaffen. Schlängelnde Körperlichkeiten in ungewöhnlichen Proportionen - teils durch verklärte Gesichter personifiziert - tauchen in Situationen auf, in denen es offen bleibt, ob man als heimlicher Betrachter oder als mit ins Geschehen hineingenommener Protagonist vor den Bildwerken steht. Das gedeckt erdige Farbspektrum und feingliedrige Strukturen bewirken eine unaufdringliche Zartheit, ohne dadurch der bewegenden Dramatik und zeitweise auch skurrilen Ironie in Iskrens zwischenmenschlichen Momentaufnahmen ihre Kraft zu nehmen.

Mag. art. Iliev Iskren, geboren 1975 in Varna (Bulgarien), ist Absolvent der Universität für angewandte Kunst Wien, Meisterklasse Prof. Hutter, Studienrichtung Malerei und Grafik. Seit 1996 lebt und arbeitet er als freischaffender Künstler in Wien. Sein Werk fand große Beachtung bei zahlreichen Ausstellungen und Projekten in Österreich, Deutschland, Bulgarien, in der Slowakei, Italien, Frankreich und in der Schweiz. Die Figuration im Bereich der zeitgenössischen Malerei und Grafik, des Stage Designs und der Videoperformance ist sein Werkzeug.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.


Werkabbildung Iliev Iskren
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“ELEGANCE UND OBSESSION”
heißt es ab Freitag, 7. Mai 2010, wir zeigen aus unserer Sammlung Werke von Bruno Gironcoli und gleichzeitig “KONKRETE DIMENSIONEN” von Wilhelm Heiliger.

Was an Bruno Gironcoli vielleicht am meisten berührte, war die unglaubliche Zartheit und Eleganz seiner Gedanken. Er war ein sensibler Gesprächspartner, umfassend klug, doch nie herablassend …”(Quelle Standard von…) - das kann man visuell und kinästhetisch  auch an seinen außergewöhnlichen Objekten wahrnehmen. Die Obsession/Leidenschaft war seinem Tun allgegenwärtig.
Zu sehen gibt es eine beeindruckende Auswahl zahlreicher Bilder und Skulpturen von Bruno Gironcoli aus der Sammlung von Elisabeth und Karl Rimmer. So werden u.a. der goldfarbene Polyester „Kopf“ sowie ein Unikat – ein Aluminiumguss dieses „Kopf“ - und viele seiner bekannten Skulpturen wie die „Herzschale“, die „Katze“, die „Hutnadel“ und „die Zierliche“ gezeigt.

Wilhelm Heiliger, anwesender Künstler bei der Vernissage, hat ebenfalls eine beeindruckende Vita. 1944 in Luttenberg geboren, studierte er Philosophie, Slawistik und Grafik in Graz und Ljubljana. Er lebte und arbeitete u.a. in Kalifornien und veröffentlichte neben seinen künstlerischen Arbeiten auch zahlreiche Sachbücher, wie z.B. „Soviet and Chinese Personalities, Washington D.C, 1980; Soviet Social Sciences, N.Y., 1978; Nostalgie bei Ivan Cankar, London, 1972. Zahlreiche Galerien im In- und Ausland, z.B. in Deutschland, Holland, Mexiko, Indien oder China haben ihn bereits ausgestellt und er ist in so bemerkenswerten Kunstsammlungen vertreten wie Apple Computers, Sunnyvale, Kalifornien; Centre George Pompidou, Paris; Friedrich-Naumann-Stiftung, Potsdam; Museum Ludwig, Bonn; Wilhelm Hack Museum, Köln; Museum of Modern Art, Mexico City; Collection of Chase Manhattan Bank, New York; Hasselblad Corporation Collection Schweden; Gerling Konzern, Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt, Münchner Rückversicherung und vielen weiteren.
Seit 1974 beschäftigt sich Heiliger mit der Kunstfotografie (abstrakte, konkrete, digitale und Architekturfotografie), zudem entstanden konkrete Arbeiten auf Papier, Zeichnungen, Arbeiten mit Plexi auf Leinwand und Wandskulpturen. Eine Auswahl daraus ist in der aktuellen Ausstellung in Velden zu sehen.
„das Konkrete ist der erste Schritt ins Universum. Das Unendliche ist die Begleitmusik der konkreten Wahrnehmung. Das Konkrete potenziert sich im Weltraum. Das Konkrete existiert im Konkreten. Das Konkrete beflügelt die Wollust zum Leben. Das Konkrete ist reines Glücksempfinden. Konkret – konkret“. Wilhelm Heiliger

Dauer der Ausstellung: 7. Mai bis 12. Juni 2010
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W. Heiliger | Hellblaue Wand mit Schatten

W. Heiliger | Hellblaue Wand mit Schatten

Bruno Gironcoli | Spitzhut1

Bruno Gironcoli | Spitzhut1

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19. Februar bis 6. April 2010
“Mensch, Viech und andere Sonderlichkeiten”

Vier völlig voneinander unabhängig arbeitende Künstler auf der Spur von menschlichen oder tierischen Banalitäten und Absonderlichkeiten treffen in dieser Gruppenausstellung aufeinander. Gewitzte Momentaufnahme stellt sich schwermütiger Zukunftsvision, wunderliche Materialgestalten begegnen malerischen Gesichtslandschaften.
Roter Faden in diesem spannenden Konglomerat an unterschiedlichen Typen ist die jedem eigene tiefgründige Philosophie im Spannungsverhältnis mit überraschend energischer Farblichkeit.

Ausstellende Künstler:
Ivan Gejko
(Hamburg/D), Bri Hellinckx (Eisenstadt), Anika Neufeld (Berlin/D),
Prof. G. Roman Niethammer
(Bremervörde/D)
Ausgestellte Kunstwerke: Skulptur, Malerei und Grafik

Werkausschnitt Ivan Gejko

Trojanisches Pferd | Ivan Gejko

Die Wartenden

Die Wartenden | Öl auf Leinwand © Ivan Gejko

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.23. Oktober 2009 bis 15. Januar 2010
“Heute ist die Krone fällig”

Die Galerie zeigt Barbara Rapp, die abseits von polemischen Debatten und hitzigen Gefechten der aktuellen Definition von Weiblichkeit auf der Spur ist. Die umfangreiche Ausstellung zeigt Zustände, Betrachtungen und Erzählungen der Veldener Künstlerin als Collage, Mischtechnik und Grafik. Unter Einsatz ihrer mal drastisch schockierenden und mal sanft humorvollen Bildsprache interpretiert sie Beobachtungen und Entwicklungen, oft mit einem kritischen Augenzwinkern.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Weitere Informationen zu Barbara Rapp finden Sie unter Künstler.
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“Heute ist die Krone fällig” | Barbara Rapp | 2009
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07. August bis 30. September 2009
Österreicherkind „Zipfelmütz“

Ausgewählte Bilder und Grafiken (1999-2009) von Thomas Sturm

Die Galerie Rimmer zeigt vom 07. August bis 30. September 2009 Bilder und Grafiken von Thomas Sturm mit dem Titel Österreicherkind “Zipfelmütz”.
Ausgestellt wird ein Schaffensquerschnitt von 1999-2009. Der gebürtige Gmundener und Wahlberliner Thomas Sturm ist Absolvent der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und hat u.a. ein Stipendium an der Akademie Schloß Solitude in Stuttgart und das Margret Bilger Stipendium des Landes Oberösterreich für Los Angeles erhalten.

Sommeröffnungszeiten: Mo – Sa: ab 10.00 Uhr und So ab 16.00 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung

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04. Juni bis 26. Juli 2009
“burninglife & cosmos-iced”

Das Feuer als getaltendes Medium - die Galerie zeigt Bilder und Holzobjekte von Thomas Girbl.
Leben und Feuer - beides ist schon immer untrennbar miteinander verbunden - beides formt, gestaltet, transformiert, lässt Altes weichen und Neues entstehen. Im Mittelpunkt der Arbeiten von Thomas Girbl steht immer die Faszination des Feuers und das darin liegende Potential zur Transformation und Neuerschaffung. Inspiriert von den gewaltigen Buschbränden Australiens sind burningpictures das Resultat der von Girbl entwickelten, eigenständigen Maltechnik, die sich vom Ursprung seiner künstlerischen Tätigkeit bis hin zu aktuellen Arbeiten zieht.
“Die Kraft des Feuers wird eingefangen, sie wird konzentriert und künstlerisch freigesetzt für ein archaisches Ergebnis: Unsichtbares wird Sichtbar!”, so Girbl.

[Bilderpaket mit 300dpi /CMYK - für Druck downloaden ~ 8MB]

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04. April bis 24. Mai 2009

„Kluge Köpfe gemeinsam am See“
Unikate und Duplikate von Skulpturen von Bruno Gironcoli und Talos Kedl

„Kunst soll aufregen, begeistern, verbinden und den Horizont erweitern“ sagt Inhaberin Elisabeth Rimmer über ihren Zugang zur Kunst. „Auseinandersetzen kann sich jeder Mensch nur selbst damit“, so die Galeristin weiter.  Ob die Köpfe die Bezeichnung klug verdienen, weil sie - innen hohl – sich nicht mit dem aktuellen Weltgeschehen auseinandersetzen müssen oder klug, weil sie schlussendlich so einfach reproduzierbar sind, bleibt dem Besucher selbst überlassen.
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